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2015/16

Kreisfachverband Fußball Burgenland

Im Landesverband Sachsen Anhalt

Das Sportgericht

Geschäftsverteilungsplan

für das Spieljahr 2015 - 2016

Auf der Grundlage des § 2, Abs. 2 der Rechts- und Verfahrensordnung des FSA (RuVO) wird vom Vorsitzenden nachstehender Geschäftsverteilungsplan für das Spieljahr 2015 - 2016 festgelegt:

I. Allgemeine Festlegungen

  1. Das Sportgericht besteht aus dem Vorsitzenden und den Beisitzern.
  2. Als Vertreter des Vorsitzenden für den Verhinderungsfall wird der Sportrichter Falk Iser eingesetzt. Sollte dieser verhindert sein, tritt Sportrichterin Doreen Zänker an dessen Stelle.
  3. Das Sportgericht des Kreisfachverbandes Fußball Burgenland bildet eine Kammer, in der alle Sportrichter mitarbeiten.
  4. Der Kammer steht ein Vorsitzender vor, in der Regel ist dies der Vorsitzende des Sportgerichtes oder sein Vertreter im Amt. Neben dem Vorsitzenden muss die Kammer mit mindestens zwei weiteren Beisitzern besetzt sein.

II. Rechtsprechung

  1. Sportgerichtsverfahren werden grundsätzlich durch Einzelrichter durchgeführt. Als Einzelrichter können alle Mitglieder des Sportgerichtes fungieren.
  2. Anhängige Verfahren werden entsprechend der unter V. festgelegten Zuständigkeiten an den Einzelrichter übertragen.
  3. Die Verfahren bei Platzverweisen auf Dauer regelt § 28 RuVO.
  4. Bei allen anderen Verfahren erfolgt die Verfahrenseröffnung durch den Einzelrichter.
  5. Bei Verfahren grundsätzlicher Bedeutung wird das Verfahren durch einzelrichterlichen Beschluss an die Kammer übertragen, wobei alle Verfahrensbeteiligten den Beschluss zur Kenntnis erhalten.
  6. Die Kammer entscheidet in der Besetzung Vorsitzender und mindestens zwei Beisitzer. Den Verfahrensbeteiligten ist die Besetzung der Kammer mitzuteilen.
  7. Urteile und Beschlüsse werden fortlaufend, spieljahresbezogen und nach Sportgericht nummeriert. Die Einzelrichter setzen vor die laufende Nummer jeweils die ersten drei Buchstaben ihres Familiennamens. Für die Kammer wird vor der laufenden Nummer die Kennung KA gesetzt.

III. Rechtsmittel

  1. Alle Entscheidungen des Sportgerichtes haben eine Rechtsmittelbelehrung bzw. den Hinweis, dass kein Rechtsmittel zulässig ist, zu enthalten.
  2. Bei den gebührenfreien Anrufungen gegen Entscheidungen der Verwaltungsorgane ist das Sportgericht des KFV Burgenland in allen Fällen zuständig.
  3. Die Zuständigkeit bei Einlegung von anderen Rechtsbehelfen regelt § 4 der RuVO.

IV. Organisatorischer Ablauf

  1. Die Einzelrichter erhalten vom Vorsitzenden bzw. vom Antragsteller die entsprechenden Unterlagen.
  2. Den Verfahrensbeteiligten sind alle Unterlagen mit Zusatzberichten zwecks Stellungnahme zuzuleiten. Dabei ist dem Verein bzw. dem Beschuldigen eine Frist zu stellen.
  3. Der Einzelrichter fällt unverzüglich nach Eingang der Stellungnahmen sein Urteil.
  4. Ist der Einzelrichter der Auffassung, dass der Sachverhalt eine Kollegialentscheidung erforderlich macht, verweist er das Verfahren per Beschluss an die Kammer.

V. Zuständigkeiten

  1. Zuständigkeit der Kammer des Sportgerichtes KFV Fußball Burgenland:
    - alle Verfahren, die von den Einzelrichtern an die Kammer verwiesen wurden
    - alle Verfahren bei Einlegung der Rechtsmittel Beschwerde und Wiederaufnahme
  2. Zuständigkeit der Einzelrichter

Einzelrichter

Vertreter

Zuständigkeit

Steffen Zänker

Alle

Schiedsrichterwesen, sonstiges

Falk Iser

Alle

Kreisliga Staffel 2, Kreisklasse Staffel 3,
Kreisklasse Staffel 4

Hubert Lienau

Alle

Burgenlandpokal, Frauen, Alte Herren

Doreen Zänker

Alle

Kreisklasse Staffel 1, Kreisklasse Staffel 2

Steffen Zänker

Alle

Kreisoberliga, Kreisliga Staffel 1

Uwe Nürnberger

Beisitzer

 

Klaus Dieter Knauf

Beisitzer

 

Kerstin Siegel
(
Klaus Dieter Knauf)

Alle

Jugend

  1. Die Trainerbeisitzer werden vom Lehrausschuss benannt und dem Sportgericht mitgeteilt.
  2. Die Schiedsrichterbeisitzer werden vom Schiedsrichterausschuss benannt und dem Sportgericht mitgeteilt.
  3. Gerät ein Einzelrichter in terminliche Schwierigkeiten oder ist er in der Sache befangen, übergibt er den Fall an einen unter 2. benannten Einzelrichter.

VI. Bearbeitungskosten, Entschädigungen

  1. Die Gebühren und Verfahrenskosten richten sich nach §§ 9 und 10 RuVO in Verbindung mit § 16 der Finanz- und Wirtschaftsordnung.
  2. Die Entschädigung der Sportrichter erfolgt auf der Grundlage der Finanz- und Wirtschaftsordnung.
  3. Auslagen, wie Fahrgeld, Telefonkosten usw. werden den Richtern auf Antrag erstattet.
  4. Die in Ziff. 1-3 benannte Kosten sind Bestandteile der Verfahrenskosten.


Steffen Zänker

Vorsitzender Sportgericht

 

Neue Änderungen in den Ordnungen des FSA
zum 01.07.2015 wurden beschlossen

Der Vorstand des FSA hat in seiner Sitzung am 24./25.04.2015 folgende Änderungen in den Ordnungen des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt beschlossen, welche zum 01.07.2015 gültig werden (Änderungen in fett und kursiv gedruckt):

Spielordnung des FSA

§ 4 Spielerlaubnis – Spielerpass Ziffer 1 e)
Ausländern und Spielern, die aus dem Ausland kommen. Ihnen darf eine Spielerlaubnis für den Seniorenbereich sowie den Juniorenbereich ab 10 Jahre nur mit Zustimmung des Nationalverbandes bzw. unter Beachtung der FIFA-Bestimmungen erteilt werden.

§ 4 Spielerlaubnis – Spielerpass Ziffer 2 e)
 Die Mitgliedsverbände des DFB sind verpflichtet, sämtliche Spielberechtigungszeiten der Spieler in ihrem Verbandsbereich zu erfassen. Für die Festlegung der Entschädigungen für einen Berufsspieler unter 23 Jahren bei einem internationalen Vereinswechsel ist bei der Erfassung der Spielberechtigungszeiten folgendes zu beachten: Auf einem Dokument, das dem aufnehmenden Nationalverband zur Verfügung zu stellen ist, müssen die Spielberechtigungszeiten aller Vereine vermerkt sein, für die der Spieler seit der Spielzeit seines 10. Geburtstages gespielt hat……

§ 4 Spielerlaubnis – Spielerpass Ziffer 2 a)
Die Spielberechtigung wird grundsätzlich durch Vorlage des Spielerpasses nachgewiesen. Ersatzweise kann der Nachweis der Spielberechtigung bei fehlendem Spielerpass auch in Form eines Ausdrucks aus der zentralen Passdatenbank des DFBnet oder durch eine Online-Überprüfung geführt werden. Die Identität des Spielers soll bei einem fehlenden Spielerpass über einen gültigen Lichtbildausweis nachgewiesen werden.
Voraussetzung für die Spielberechtigung für Spielklassen, in denen der elektronische Spielbericht zum Einsatz kommt, ist außerdem, dass die Spieler/-innen auf einer vom zuständigen Staffelleiter bestätigten Spielberechtigungsliste aufgeführt sind. Die Spielberechtigungsliste hat der Verein bis zum Beginn der Meisterschaftsspiele im DFBnet, mit seiner Vereinskennung zu erstellen und dies dem Staffelleiter anzuzeigen. Dieser prüft sodann die erstellte Spielberechtigungsliste. Im Anschluss wird die Spielberechtigungsliste vom Staffelleiter fixiert und somit bestätigt. Nachträge und Veränderungen sind der zuständigen spielleitenden Stelle rechtzeitig vor dem beabsichtigten Einsatz des Spielers schriftlich oder per elektronische Nachricht zu melden

§ 6 Spielerlaubnis beim Vereinswechsel von Amateuren Ziffer 1, Absatz 3)
Geht einem Verein eine Abmeldung per Einschreiben zu, so ist er verpflichtet, dem Spieler, oder dem neuen Verein oder dem FSA den Spielerpass mit dem Vermerk über die Freigabe oder Nicht-Freigabe innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Abmeldung gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden. Es gilt das Datum des Poststempels. Auf dem Spielerpass muss der Verein auch den Tag der Abmeldung und den Termin des letzten Spiels vermerken. Eine fehlende Eintragung auf dem Spielerpass gilt als Zustimmung des abgebenden Vereins.

§ 32 Spielkleidung und Werbung Ziffer 7
Die Genehmigung muss beim für den jeweiligen Wettbewerb zuständigen DFB-Mitglieds verband beantragt werden. Genehmigungen für die Mannschaften im FSA-Bereich müssen in der Geschäftsstelle des FSA beantragt werden. Hierfür sind entsprechende Vordrucke zu verwenden. Die Anträge sind mit dem Vordruck, in einfacher Ausfertigung, einzureichen. Die Gebühr ist verfallen, wenn dieser Antrag zurückgewiesen wird. Die KFV/SFV treffen für ihre Verantwortungsbereiche analoge Festlegungen

§ 5 Spielberechtigung von Spielern innerhalb verschiedener Mannschaften eines Vereins/Abteilung Ziffer 6
…….. Spieler höherklassiger Mannschaften in diesem Sinne sind Spieler, die mindestens 50 Prozent der Pflichtspiele des laufenden Spieljahres in höherklassigen Mannschaften zum Einsatz kamen. Diese Regelung gilt ab dem dritten Spieltag, wobei die Einsätze der betroffenen Spieler ab dem ersten durchgeführten Pflichtspiel der laufenden Spielserie als Berechnungsgrundlage dienen.

§ 13 Spielbetrieb Ziffer 6
Jeder Verein hat für jede Männer- und Frauenmannschaft sowie Alt-Herren-Mannschaft, die im Punktspielbetrieb eingeordnet sind sowie die erste A- und B-Juniorenmannschaft je einen einsatzfähigen Schiedsrichter zu stellen. Die Zahl erhöht sich auf drei Schiedsrichter für alle Männermannschaften, die ab der Landesklasse aufwärts spielen. Bei Neugründungen von A- und B-Juniorenmannschaften muss im ersten Spieljahr kein Schiedsrichter gestellt werden. Bei Spielgemeinschaften im Männer- und Nachwuchsbereich (A- und B-Junioren) muss vor Beginn des Spieljahres dem KFV mitgeteilt werden, welcher Verein der Spielgemeinschaft einen Schiedsrichter für diese Spielgemeinschaft stellt. Für das erste Jahr gilt die Regelung des Satzes 3. Sollte eine Mannschaft einer Spielgemeinschaft im Nachwuchsbereich im Vorjahr eine eigene Nachwuchsmannschaft oder in eine andere Spielgemeinschaft aktiv gewesen sein, gilt die Regelung des Satzes 3 nicht. Sollte keine Mitteilung erfolgen, muss der federführende Verein einen Schiedsrichter für diese Spielgemeinschaft stellen. Als einsatzfähige Schiedsrichter werden Sportkameraden anerkannt, die im laufenden Spieljahr mindestens 15 durch den zuständigen Schiedsrichterausschuss/Ansetzer angesetzte Pflichtspiele angesetzte Einsätze als Schiedsrichter, Schiedsrichter-Assistent oder Beobachter wahrgenommen haben. Wechselt ein Schiedsrichter während des Spieljahres den Verein, wird er für den aufnehmenden Verein erst im darauf folgenden Spieljahr für die Erfüllung der Spielordnung wirksam. Als einsatzfähiger Schiedsrichter kann nur anerkannt werden, der die zugewiesenen angesetzten Spiele für den KFV oder soweit er auf Verbands-, Regional- oder Bundesebene aktiv ist, für den FSA erbringt in dem sein Verein auch mit seinen Mannschaften aktiv ist.

§ 23 Spielabbruch, Nichtantreten und Ausscheiden von Mannschaften Ziffer 6 letzter Satz
 …. Im Falle der verspäteten Erklärung ist von einem Zurückziehen im Sinne der Ziffer 5 auszugehen.

Schiedsrichterordnung des FSA

 § 4 Meldung, Ausbildung, Anerkennung Ziffer 4
Für die Anerkennung als Schiedsrichter ist die Vollendung des 12. Lebensjahres erforderlich, soweit § 12 nichts anderes bestimmt.

§ 12 Jung-Schiedsrichter
1) Für Jung-Schiedsrichter gelten die Bestimmungen dieser Ordnung entsprechend, sofern nachstehend nichts anderes festgelegt ist.
2) Jung-Schiedsrichter ist, wer das 12. Lebensjahr vollendet hat, aber noch nicht 16 Jahre alt ist. Ein Schiedsrichter kann auch bis zum 18. Lebensjahr Jung-Schiedsrichter bleiben. Minderjährige Bewerber bedürfen des Einverständnisses ihres gesetzlichen Vertreters.
3) Der Einsatz von Jung-Schiedsrichtern erfolgt als Schiedsrichter bei Juniorenspielen und bei Nachweis der Befähigung und Festlegung durch den Kreisschiedsrichterausschuss auch als Assistent im Erwachsenenspielbetrieb. Ein Einsatz als Schiedsrichter im Männer- und Frauenbereich ist grundsätzlich ab der Vollendung des 16. Lebensjahres zulässig. Hierfür ist zusätzlich die schriftliche Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters vorzulegen.
4) In Ausnahmefällen ist ein Einsatz für Schiedsrichter, die noch nicht das 16. Lebensjahr vollendet haben, im Männer- und Frauenbereich möglich. Dazu bedarf es eines empfehlenden Beschlusses des zuständigen Schiedsrichterausschusses und der schriftlichen Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters.
5) Jung-Schiedsrichter sind von erfahrenen Schiedsrichtern (Paten) zu betreuen und bei ihren ersten Spielen zu begleiten.
6) Jung-Schiedsrichter sollten nach Möglichkeit zur Fortbildung in besonderen Gruppen zusammengefasst werden, die durch Beauftragte des zuständigen Schiedsrichterausschusses geleitet werden.
7) Mit Vollendung des 18. Lebensjahres werden die Jung-Schiedsrichter ohne besondere Prüfung von den zuständigen Schiedsrichterausschüssen als Schiedsrichter übernommen.

Jugendordnung des FSA

 § 5 Spielerpass
1. Für alle Junioren/Juniorinnen, die am Pflichtspielbetrieb teilnehmen, ist von ihrem Verein ein Antrag auf Spielerlaubnis entsprechend § 4 der Spielordnung des FSA zu stellen. Dieser Antrag ist bei Minderjährigen auch von den Sorgeberechtigten zu unterschreiben.

  1. Die Jahrgänge der G-Junioren/Juniorinnen und jünger benötigen für den Pflichtspielbetrieb in ihrer Altersklasse keinen Spielerpass. Hier ist die Vorlage eines amtlichen Dokumentes (Kopie Geburtsurkunde) ausreichend. Ziffern 2 – 3 bleiben

§ 17 Auswahlspiele des DFB, FSA und KFV Neu Ziffer 5
Die vorfolgend genannten Punkte gelten auch für die Fußball-Landesauswahl des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt (BSSA)

§ 15 Spielzeit, Verlängerung und Wechselspieler Ziffern 1 – 2 bleiben Ergänzung in Ziffer 3
3. Ein Verein kann vor Beginn des Spieles bis zu 7 Auswechselspieler nominieren, die auf dem Spielberichtsbogen vor dem Spiel zur Eintragung kommen müssen. Für den Einsatz dieser Spieler trägt der Verein selbst die Verantwortung. Von diesen können in allen Altersklassen bis 4 Spieler eingewechselt werden. Bei den A-Junioren/B-Juniorinnen und jüngeren Altersklassen ist nur im Punktspielbetrieb (bis maximal Landesliga) ein mehrmaliges Ein- und Auswechseln bei Spielunterbrechung gestattet. Bei Spielen auf Kreisebene der Altersklassen D-Junioren und jünger, haben die KFV/SFV in ihren Ausführungsbestimmungen über die Anzahl der Auswechselspieler zu entscheiden. Für Fußballspiele in der Halle gelten die Vorschriften des DFB und die Rahmenrichtlinie des NOFV sowie die entsprechenden Ausschreibungen des Veranstalters.

§ 6 Besondere Regelungen für die Spielerlaubnis von Junioren Ziffer 1 – 3.5 bleiben

Ziffer 3.6 neu
Eine landesübergreifende Gastspielgenehmigung darf nur erteilt werden, wenn der Antrag einschließlich der erforderlichen Zustimmungen bis zum 31.03. des laufenden Spieljahres beim FSA eingeht.
Antrag: - Zustimmung beider Vereine - Zustimmung beider Verbandsjugendausschüsse - Zustimmung der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters

Ziffer 3.7 neu
Eine Gastspielgenehmigung kann auch bei Junioren/Juniorinnen mit wechselnden Aufenthaltsorten unter folgenden Voraussetzungen erteilt werden (z. B. wegen getrennt lebender Eltern, Schüler in Internaten, Auszubildenden): - Entfernung Stammverein zum Gastverein der maximal bis zur Landesliga am Spielbetrieb teilnimmt, mindestens 50 Kilometer - Einverständniserklärung beider Elternteile - Zustimmung beider Verbandsjugendausschüsse - Bestätigung der Ausbildungsstätte (Schule, Internat, Berufsschule)

Rechts- und Verfahrensordnung des FSA

§ 13 Rechtsbehelf Ziffer 2
Zur Ausübung eines Rechtsbehelfes ist jedes Mitglied, welches von seinem Vorstand im Sinne § 26 BGB vertreten wird, berechtigt. Dessen Mitglieder sind zur Ausübung berechtigt, wenn dies nach dieser Ordnung zulässig ist. Wird ein Mitglied nicht von seinem Vorstand vertreten, so ist die Ausübung durch den Vertreter ausschließlich durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht zulässig. Diese ist zugleich mit der Rechtsbehelfseinlegung vorzulegen. Das Gericht kann die Vorlage einer schriftlichen Vollmacht verlangen.

§ 21 Fristen, Rechtsmittelbelehrung und Wiedereinsetzung Ziffer 4 letzter Satz
 ….. Bei fehlender oder fehlerhafter unvollständiger Rechtsmittelbelehrung läuft die Frist für die Einlegung des Rechtsmittels erst nach einem Monat ab.