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2016/17

Geschäftsverteilungsplan

für das Spieljahr 2016 - 2017

 

Auf der Grundlage des § 2, Abs. 2 der Rechts- und Verfahrensordnung des FSA (RuVO) wird vom Vorsitzenden nachstehender Geschäftsverteilungsplan für das Spieljahr 2016 - 2017 festgelegt:

 

I. Allgemeine Festlegungen

  1. Das Sportgericht besteht aus dem Vorsitzenden und den Beisitzern.
  2. Als Vertreter des Vorsitzenden für den Verhinderungsfall wird der Sportrichter Falk Iser eingesetzt. Sollte dieser verhindert sein, tritt Sportrichterin Doreen Zänker an dessen Stelle.
  3. Das Sportgericht des Kreisfachverbandes Fußball Burgenland bildet eine Kammer, in der alle Sportrichter mitarbeiten.
  4. Der Kammer steht ein Vorsitzender vor, in der Regel ist dies der Vorsitzende des Sportgerichtes oder sein Vertreter im Amt. Neben dem Vorsitzenden muss die Kammer mit mindestens zwei weiteren Beisitzern besetzt sein.

II. Rechtsprechung

  1. Sportgerichtsverfahren werden grundsätzlich durch Einzelrichter durchgeführt. Als Einzelrichter können alle Mitglieder des Sportgerichtes fungieren.
  2. Anhängige Verfahren werden entsprechend der unter V. festgelegten Zuständigkeiten an den Einzelrichter übertragen.
  3. Die Verfahren bei Platzverweisen auf Dauer regelt § 28 RuVO.
  4. Bei allen anderen Verfahren erfolgt die Verfahrenseröffnung durch den Einzelrichter.
  5. Bei Verfahren grundsätzlicher Bedeutung wird das Verfahren durch einzelrichterlichen Beschluss an die Kammer übertragen, wobei alle Verfahrensbeteiligten den Beschluss zur Kenntnis erhalten.
  6. Die Kammer entscheidet in der Besetzung Vorsitzender und mindestens zwei Beisitzer. Den Verfahrensbeteiligten ist die Besetzung der Kammer mitzuteilen.
  7. Urteile und Beschlüsse werden fortlaufend, spieljahresbezogen und nach Sportgericht nummeriert. Die Einzelrichter setzen vor die laufende Nummer jeweils die ersten drei Buchstaben ihres Familiennamens. Für die Kammer wird vor der laufenden Nummer die Kennung KA gesetzt.

III. Rechtsmittel

  1. Alle Entscheidungen des Sportgerichtes haben eine Rechtsmittelbelehrung bzw. den Hinweis, dass kein Rechtsmittel zulässig ist, zu enthalten.
  2. Bei den gebührenfreien Anrufungen gegen Entscheidungen der Verwaltungsorgane ist das Sportgericht des KFV Burgenland in allen Fällen zuständig.
  3. Die Zuständigkeit bei Einlegung von anderen Rechtsbehelfen regelt § 4 der RuVO.

IV. Organisatorischer Ablauf

  1. Die Einzelrichter erhalten vom Vorsitzenden bzw. vom Antragsteller die entsprechenden Unterlagen.
  2. Den Verfahrensbeteiligten sind alle Unterlagen mit Zusatzberichten zwecks Stellungnahme zuzuleiten. Dabei ist dem Verein bzw. dem Beschuldigen eine Frist zu stellen.
  3. Der Einzelrichter fällt unverzüglich nach Eingang der Stellungnahmen sein Urteil.
  4. Ist der Einzelrichter der Auffassung, dass der Sachverhalt eine Kollegialentscheidung erforderlich macht, verweist er das Verfahren per Beschluss an die Kammer.

V. Zuständigkeiten

  1. Zuständigkeit der Kammer des Sportgerichtes KFV Fußball Burgenland:
    - alle Verfahren, die von den Einzelrichtern an die Kammer verwiesen wurden
    - alle Verfahren bei Einlegung der Rechtsmittel Beschwerde und Wiederaufnahme
  2. Zuständigkeit der Einzelrichter

    Einzelrichter

    Vertreter

    Zuständigkeit

    Steffen Zänker

    Alle

    Schiedsrichterwesen, sonstiges

    Falk Iser

    Alle

    Kreisliga Staffel 2, Burgenlandpokal, Kreisklasse Staffel 3
    Frauen Kreisliga

    Doreen Zänker

    Alle

    Kreisklasse Staffel 1, Kreisklasse Staffel 4,

    Kreisklasse Staffel 2 
    Schiedsrichter-Nichtantritte

    Steffen Zänker

    Alle

    Kreisoberliga, Kreisliga Staffel 1

    Hubert Lienau    

    Uwe Nürnberger

     

    Beisitzer

    Klaus Dieter Knauf

     

    Beisitzer

    Kerstin Siegel

    Alle

    Jugend

    Klaus Dieter Knauf

     

    Beisitzer

  3. Die Trainerbeisitzer werden vom Lehrausschuss benannt und dem Sportgericht mitgeteilt.
  4. Die Schiedsrichterbeisitzer werden vom Schiedsrichterausschuss benannt und dem Sportgericht mitgeteilt.
  5. Gerät ein Einzelrichter in terminliche Schwierigkeiten oder ist er in der Sache befangen, übergibt er den Fall an einen unter 2. benannten Einzelrichter.

VI. Bearbeitungskosten, Entschädigungen

  1. Die Gebühren und Verfahrenskosten richten sich nach §§ 9 und 10 RuVO in Verbindung mit § 16 der Finanz- und Wirtschaftsordnung.
  2. Die Entschädigung der Sportrichter erfolgt auf der Grundlage der Finanz- und Wirtschaftsordnung.
  3. Auslagen, wie Fahrgeld, Telefonkosten usw. werden den Richtern auf Antrag erstattet.
  4. Die in Ziff. 1-3 benannten Kosten sind Bestandteile der Verfahrenskosten.

 

Steffen Zänker

Vorsitzender Sportgericht

 

Amtliche Mitteilungen 04/2016(Änderungen ab 01.07.2016)