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2018/19

Geschäftsverteilungsplan

für das Spieljahr 2018/19

 

Auf der Grundlage des § 2, Abs. 2 der Rechts- und Verfahrensordnung des FSA (RuVO) wird vom Vorsitzenden nachstehender Geschäftsverteilungsplan für das Spieljahr 2018 - 2019 festgelegt:

I. Allgemeine Festlegungen

  1. Das Sportgericht besteht aus dem Vorsitzenden und den Beisitzern.
  2. Als Vertreter des Vorsitzenden für den Verhinderungsfall wird die Sportrichterin Doreen Zänker eingesetzt. Sollte diese verhindert sein, tritt Sportrichterin Franziska Töpfer an diese Stelle.
  3. Das Sportgericht des Kreisfachverbandes Fußball Burgenland bildet eine Kammer, in der alle Sportrichter mitarbeiten.
  4. Der Kammer steht ein Vorsitzender vor, in der Regel ist dies der Vorsitzende des Sportgerichtes oder sein Vertreter im Amt. Neben dem Vorsitzenden muss die Kammer mit mindestens zwei weiteren Beisitzern besetzt sein.

II. Rechtsprechung

  1. Sportgerichtsverfahren werden grundsätzlich durch Einzelrichter durchgeführt. Als Einzelrichter können alle Mitglieder des Sportgerichtes fungieren.
  2. Anhängige Verfahren werden entsprechend der unter V. festgelegten Zuständigkeiten an den Einzelrichter übertragen.
  3. Die Verfahren bei Platzverweisen auf Dauer regelt § 28 RuVO.
  4. Bei allen anderen Verfahren erfolgt die Verfahrenseröffnung durch den Einzelrichter.
  5. Bei Verfahren grundsätzlicher Bedeutung wird das Verfahren durch einzelrichterlichen Beschluss an die Kammer übertragen, wobei alle Verfahrensbeteiligten den Beschluss zur Kenntnis erhalten.
  6. Die Kammer entscheidet in der Besetzung Vorsitzender und mindestens zwei Beisitzer. Den Verfahrensbeteiligten ist die Besetzung der Kammer mitzuteilen.
  7. Urteile und Beschlüsse werden fortlaufend, spieljahresbezogen und nach Sportgericht nummeriert. Die Einzelrichter setzen vor die laufende Nummer jeweils die ersten drei Buchstaben ihres Familiennamens. Für die Kammer wird vor der laufenden Nummer die Kennung KA gesetzt.

III. Rechtsmittel

  1. Alle Entscheidungen des Sportgerichtes haben eine Rechtsmittelbelehrung bzw. den Hinweis, dass kein Rechtsmittel zulässig ist, zu enthalten.
  2. Bei den gebührenfreien Anrufungen gegen Entscheidungen der Verwaltungsorgane ist das Sportgericht des KFV Burgenland in allen Fällen zuständig.
  3. Die Zuständigkeit bei Einlegung von anderen Rechtsbehelfen regelt § 4 der RuVO.

IV. Organisatorischer Ablauf

  1. Die Einzelrichter erhalten vom Vorsitzenden bzw. vom Antragsteller die entsprechenden Unterlagen.
  2. Den Verfahrensbeteiligten sind alle Unterlagen mit Zusatzberichten zwecks Stellungnahme zuzuleiten. Dabei ist dem Verein bzw. dem Beschuldigen eine Frist zu stellen.
  3. Der Einzelrichter fällt unverzüglich nach Eingang der Stellungnahmen sein Urteil.
  4. Ist der Einzelrichter der Auffassung, dass der Sachverhalt eine Kollegialentscheidung erforderlich macht, verweist er das Verfahren per Beschluss an die Kammer.

V. Zuständigkeiten

  1. Zuständigkeit der Kammer des Sportgerichtes KFV Fußball Burgenland:
    1. alle Verfahren, die von den Einzelrichtern an die Kammer verwiesen wurden
    2.  alle Verfahren bei Einlegung des Rechtsmittels Wiederaufnahme
  2. Zuständigkeit der Einzelrichter

Einzelrichter

Vertreter

Zuständigkeit

Steffen Zänker

Alle

fehlende Schiedsrichter, sonstiges

Franziska Töpfer

Alle

Kreisliga St. 2, Kreisklasse Staffel 3, Jugend

Doreen Zänker

Alle

Kreisoberliga, Burgenlandpokal, Kreisliga Staffel 1, Schiedsrichter - Nichtantritte

Steffen Zänker

Alle

Kreisklasse St.1, Kreisklasse St. 2

Uwe Nürnberger

 

Beisitzer

Hubert Lienau

 

Beisitzer, Kammerorganisation

Klaus Dieter Knauf

Beisitzer

 

Kerstin Siegel

Franziska Töpfer

Jugend

 

  1. Die Trainerbeisitzer werden vom Lehrausschuss benannt und dem Sportgericht mitgeteilt.
  2. Die Schiedsrichterbeisitzer werden vom Schiedsrichterausschuss benannt und dem Sportgericht mitgeteilt.
  3. Gerät ein Einzelrichter in terminliche Schwierigkeiten oder ist er in der Sache befangen, übergibt er den Fall an einen unter 2. benannten Einzelrichter.

VI. Bearbeitungskosten, Entschädigungen

  1. Die Gebühren und Verfahrenskosten richten sich nach §§ 9 und 10 RuVO in Verbindung mit § 16 der Finanz- und Wirtschaftsordnung.
  2. Die Entschädigung der Sportrichter erfolgt auf der Grundlage der Finanz- und Wirtschaftsordnung §12 Ziff. 4 .
  3. Auslagen, wie Fahrgeld, Telefonkosten usw. werden den Richtern auf Antrag erstattet.
  4. Die in Ziff. 1-3 benannten Kosten sind Bestandteile der Verfahrenskosten.

 

Steffen Zänker

Vorsitzender Sportgericht


Änderungen der RuVO 2018/19

siehe auch Amtliche Mitteilungen 2018/04

Rechts- und Verfahrensordnung des FSA

§ 37 a Neu – Strafen gegen Vereine bei Nichterfüllung der Anzahl einsatzfähiger Schiedsrichter

  1. Die Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls gemäß § 13 a der Spielordnung (SpO) wird im FSA einheitlich bewertet sowie geahndet. Sanktionen gegen Vereine wegen fehlender Schiedsrichter sind auch während des laufenden Spieljahres möglich.
  2. Die Schiedsrichterausschüsse der KFV/SFV unterstützen die Pflichterfüllung der Vereine durch regelmäßige und nachweisfähige Ausbildungsangebote zur Schiedsrichterausbildung, so dass eine Ausbildung bei Bedarf auch im laufenden Spieljahr möglich ist.
  3. Melden die Vereine nicht entsprechend § 13 a der SpO die erforderliche Anzahl an Schiedsrichter, sind je fehlender Schiedsrichter nachfolgende Geldstrafen und Sanktionen zu erheben:
    1. im ersten Jahr (Sanktionsstufe 1)
      oberhalb der Verbandsliga: 350 – 500 €
      Verbands- und Landesliga: 150 – 350 €
      Landesklasse: 100 – 250 €
      Kreisebene: 80 – 150 €
    2. im zweiten Jahr (Sanktionsstufe 2)
      oberhalb der Verbandsliga: 400 – 800 €
      Verbands- und Landesliga: 300 – 500 €
      Landesklasse: 200 – 350 €
      Kreisebene: 120 – 200 €
    3. im zweiten Jahr (Sanktionsstufe 3)
      oberhalb der Verbandsliga: 600 – 1200 €
      Verbands- und Landesliga: 450 – 700 €
      Landesklasse: 300 – 450 €
      Kreisebene: 200 – 350 €
    4. im zweiten Jahr (Sanktionsstufe 4)
      oberhalb der Verbandsliga: 1400 – 1600 €
      Verbands- und Landesliga: 1000 – 1400 €
      Landesklasse: 700 – 1000 €
      Kreisebene: 500 – 700 €
    5. Bei Verstoß entsprechend 3c) oder 3d) (Sanktionsstufen 3 und 4) ist neben der Geldstrafe auch mit Punktabzug, unabhängig von der Anzahl der Schiedsrichter, zu erkennen:
      • im 3. Jahr: 3 Punkte
      • im 4. Jahr: 6 Punkte
      • ab dem 5. Jahr und den Folgejahren: 9 Punkte

Bei Anträgen der Schiedsrichterausschüsse entsprechend § 13 a, Ziffer 11 nach dem letzten Spieltag der Hinrunde des laufenden Spieljahres bezieht sich ein Punktabzug gemäß e) auf das folgende Spieljahr.

Dieser Punktabzug wird bis zum 31.05. des Spieljahres, indem die Sanktion rechtskräftig ausgesprochen wurde, ausgesetzt und erlischt, wenn bis dahin das Schiedsrichter-Soll eines Vereins durch Neuausbildung, unter Beachtung § 13a, Ziffer 13, ausgeglichen wird.

  1. Bei mehreren Schiedsrichtern in unterschiedlichen Nichterfüllungsjahren (Sanktionsstufen) wird der Punktabzug nach dem höchsten Jahr / höchster Sanktionsstufe bestimmt. Der Punktabzug bezieht sich auf die höchstklassige Herrenmannschaft im Landesund Kreisspielbetrieb bzw. bei reinen Frauenvereinen auf die höchstklassige Frauenmannschaft im Landesund Kreisspielbetrieb. Sofern zwischenzeitlich keine Mannschaft eines betroffenen Vereins/Mitglieds am Spielbetrieb im Landes- und Kreisspielbetrieb beteiligt ist, ruht die Sanktionsstrafe in der bis dahin erreichten Sanktionsstufe für die Dauer von zwei Jahren.
  2. Liegt zwischen dem letzten Jahr der Nichterfüllung und dem neuerlichen Jahr der Nichterfüllung ein Jahr der Erfüllung, so werden die Jahre der Nichterfüllung fortgezählt. Liegen zwischen dem letzten Jahr der Nichterfüllung und dem neuerlichen Jahr der Nichterfüllung zwei Jahre der Erfüllung, so beginnt die Wertung wieder bei § 37 a Ziffer 3 a (Sanktionsstufe 1). Im Übrigen werden die Sanktionsstufen nacheinander durchlaufen.
  3. Die Jahre der Nichterfüllung sind unabhängig von der Zuständigkeit der Spielklasse in Anrechnung zu bringen und gelten somit vom ersten Jahr der Nichterfüllung (Sanktionsstufe 1) fortlaufend weiter. Dabei sind die Jahre der Nichterfüllung zu berücksichtigen, die vor Inkrafttreten dieser Ordnung in den Mitgliedsverbänden angefallen sind.
  4. Das Sportgericht des FSA ist immer dann zuständig, wenn die höchst eingestufte Mannschaft des Vereins auf bzw. oberhalb der Landesebene am Spielbetrieb teilnimmt. Die durch die Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls angefallenen Geldstrafen werden unverzüglich dem KFV / SFV zur Verfügung gestellt, dem der betreffende Verein / Mitglied angehört.
  5. Manipulationen, die den Inhalt der vorstehenden Regelungen unterlaufen, können im Rahmen bestehender Vorschriften und Bestimmungen der Ordnungen des Verbandes zum Verfahrensgegenstand werden. Hierzu gehören auch unlautere Machenschaften in der Sache.

Übergangsbestimmungen lt. Beschluss

  1. Die Vereine, die mit Beendigung des Spieljahres 2017/2018 bereits den Bestimmungen des § 37 a, Ziffer 3, 3b) und 3c) der ReVO verwirklicht haben, werden ab dem Spieljahr 2018/19 in die nächsthöhere neu festgelegte Sanktionsstufe entsprechend der dann vorhandenen Nichterfüllung eingeordnet, in Bezug auf die zu verhängenden Geldstrafen nach Ziffer 3.
  2. Die Vereine, die bereits die Sanktionsstufe 4 (Ziffer 3d) oder mehr Jahre der Nichterfüllung) erreicht haben, werden ab dem Spieljahr 2018/19 in der entsprechenden Sanktionsstufe der Neufestlegung weitergeführt, in Bezug auf die zu verhängenden Geldstrafen nach Ziffer 3. Mit Inkrafttreten des § 37 a gilt für alle Vereine, egal in welcher Sanktionsstufe sie sich befinden, dass der Punktabzug nach Ziffer 3 e) in die Sanktionsstufe Null gesetzt wird und ausschließlich die Berechnungsgrundlage für die Ziffer 3e) am 01.07.2018 beginnt.